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Anecdotes

 

convenient hitchhiking

 

Please, leave us an anecdote about your personal hitchhiking experiences! Funny, strange, or just stupid – it doesn’t matter. At least, your story shouldn’t be boring ;-)


► CLICK here to post an anecdote


Date: 23.12.2011, 19:26
Name: Gonko
Titel: Kurzstrecken in Niederbayern
Text: Früher Fernstrecken getrampt. Heute dann und wann Kurzstrecken irgendwo in der niederbayerischen Provinz.

Die B12 zwischen München und Passau ist eine schwierige Strecke. Der LKW-lastige Verkehrsmix (Schlangenbildung!) ist wohl Gift für jeden Tramper. Das liegt gewiß auch daran, daß die Fahrer geduldsmäßig stark strapaziert, terminmäßig unter Druck und oft genug auch ansonsten angefressen sind.

Auf den Nebenstrecken (etwa im Raum Passau/Rottal/Inn trifft man verkehrsmäßig das Gegenteil davon an. Dort sind aber ausgemachte Provinzler unterwegs, die sich jede SokoSendung reinziehen und damit jeden Unbekannten für kriminell halten. Auf ihren Standardstrecken nehmen die Dich keinen Kilometer mit.


Auf diesen Nebenstrecken ist man sodann viel auf Schusters Rappen unterwegs. Plötzlich hält dann doch einer. Und: Typischerweise ein Russe. Auf der B12 ebenso!

Im Laufe der Zeit gewinnt man den Eindruck, daß die Russen deutschen, speziell altbayerischen Provinzspießern (jung und alt) in puncto sozialer Intelligenz haushoch überlegen sind. Sie sind dementsprechend auch kommunikativ besser drauf.

Wie es in Rußland mit Trampen aussieht, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen. Man möchte meinen, daß dort auf Fernstrecken weniger Verkehr herrscht. Die Fahrzeugdichte pro Bevölkerung dürfte jedenfalls niedriger liegen. Wenn man dort aber einen Lift bekommt, dürfte es roadmoviemäßig vielleicht sogar spannender als bei uns sein. Wer hat es denn schon mal probiert?  
 
Beginning
Date: 13.12.2011, 15:17
Name: Manuel
Titel:
Text: Ich habe diesen Sommer ja mal das beste erlebt, was man kann! Ich bin mit dem Flugzeug von Zürich nach Honningsvag (Nordkap in Norwegen) geflogen und von dort per Anhalter wieder nach Hause. Landschaftlich echt beeindruckend, nur zu empfehlen. Ich bin von Honningsvag in Richtung Süden direkt nach Finnland getrampt, und von der Stadt Tornio über die Grenze nach Schweden, der Küste entland nach Stockholm, von dort quer Feld ein nach Helsingborg, mit der Fähre nach Dänemark und Kopenhagen und von dort in Richtung Süden über Fehmarn, Lübeck, Hannover, Kassel wieder in die Schweiz. Aber das beste war die Strecke Lulea-Stockholm! Ich stehe da am Strassenrand und warte ausserhalb von lulea auf einen Autofahrer. Plötzlich hält ein richtig tolles Auto an (mit schwedischem Diplomatenkennzeichen), drin sitzt ein Mann mit Anzug und fragt auf Englisch, wohin es gehen soll. Ich sage "Stockholm" und er nur kurz: "Einsteigen!" und ein Lachen dabei. Unterwegs fragt er mich nach meinem Woher und Wohin udn es kommt raus, dass er amerikanischer Diplomat ist und als Wirtschaftsattacheé in der Amerikanischen Botschaft in Stockhom arbeitet, dass er früher Pfadfinder war und nach seinem Schulabschluss mal von Vancouver nach San Francisco getrampt sei. Es war echt eine tolle Fahrt! Er wusste auch sehr viel über Schweden und Stockholm. (Übrigens, die Strecke Lulea-Stockholm ist ewig lange: Danke, dass er mich DAS ALLES gefahren hat!) Als wir in Stockholm waren fargt er mich , wo ich übernachten will. ICh antworte nur: "Don't know yet" (deutsch: Ich weiss es noch nicht!" Also sagt er, er könne mir eine Unterkunft verschaffen udn wir fahren zur Amerikanischen Botschaft. Dort lässt er mich rein udn sagt, ich solle es mir gemütlich machen, die Isomatte ausrollen udn mich für die Nacht einquartieren. In irgendeinem Büro habe ich mich also breit gemacht. Kurz danach kam er udn fragte, ob ich Hunger habe und er ist dann mit mir und seiner Familie in einem Restaurant mit typischen schwedischen Gerichten essen gegangen. Die Frau war ebenfalls echt nett und voll begeistert. Danach setzte er mich wieder in der Botschaft ab und ich bin schlafen gegangen. Am nächsten Morgen kam er wieder mit der Haushälterin, brachte Kaffee und Frühstück und stellte mich dem Botschafter vor! Den kann man sich übrigens als den Ami schlechthin vorstellen: Etwas dicker, breite schultern udn freundlich  
Und als wir ein nettes Gespräch hatten, musste ich aber schon weiter. Der Herr Wirtschaftsattacheé war aber gar nicht begeister, zeigte mir die Stadt und auch die Geheimtipps der Stadt, erzählte viel über die Geschichte Schwedens und so blieb ich einen Tag länger udn noch eine Nacht in der Botschaft!Am nächsten Tag brachte mich dann der Diplomat extra bis zu einer Autobahnauffahrt, die in meine Richtung ging, wünschte mir alles Gute, gab mir noch 200 schwedische Kronen (ich weiss nicht, wie viel Euro das sind, aber nicht sooo wahnsinnig viele) udn meinte, ich wäre jederzeit willkommen, wenn ich mal wieer in Stockholm wäre, er würde mir auch die Stadt zeigen, ich könne bei ihm wohnen usw. Dann eine herzliche Umarmung von ihm und er fuhr wieder zurück. Da sage ich nur: Danke Amerika!   
 
Beginning
Date: 01.09.2011, 19:02
Name: Alex
Titel: Köln-Schweden und zurück
Text: Am Anfang dieser Sommerferien hatte ich noch rein garnichts zu tun, drum packte ich meinen Riesenschlepper voll mit Zelt, Gaskocher und co. und schwang ihn mir auf den Rücken. Kurzerhand mit einer Mitfahrgelegenheit nach Hamburg. Auf der frühmorgendlichen Fahrt war gutes Wetter und da fasste ich den Entschluss einen Freund zu besuchen, der in Südschweden Urlaub machte.
Hamburger Berge ließ ich mich rauswerfen, traf den Goa-Fan-LkW-Fahrer, der brachte mich nach Flensburg (nach ein paar Stunden Wartezeit zwar, aber neben den ganzen Wackengängern war der mir doch am liebsten). Ehe ich mich versah war ich dann auch schon in Dänemark. Ungelogen: an keiner Stelle der E20, an der ich mein Schildchen hochhielt, stand ich länger als 10 Minuten. Sprich gegen Mittag des 2. Tages saß ich schon hinter den schwedischen Gardinen im Auto eines Hostelmitarbeiters aus Malmö. Die nächsten 6 Tage bin ich kreuz und quer durchs PippiLangstrumpf-Paradies getrampt/gewandert, gottlob das Jedermannsrecht. Dies war jetzt meine erste Trampreise, und ich hatte das Glück dass in Südschweden allerlei loswar. All die netten Menschen die mich mitgenommen haben waren unterwegs zu historischen Segelrennen und den abstrusesten Musikfestivals (Dudelsäcke in Halmstad und kostenloser Jazz in Ystad haben mich echt beeindruckt!).
Zum Abschluss ein einsames Feuer an der Ostseeküste und dann nach Köln zurück. Das ist Urlaub wie ich ihn brauche :D An dieser Stelle möchte ich mich mal bei den ca. 30 Leuten bedanken die ich kennengelernt hab und dem Forum danken dass ich es gefunden habe, so einige Tipps werde ich mir in den Herbstferien nach Frankreich in Erinnerung rufen.

 
Beginning
Date: 16.06.2011, 00:30
Name: Daniel
Titel: verliebt in die Kassiererin
Text: An einem Freitag bin ich auf dem Rasthof Kassel gelandet und wollte auf der A7 weiter Richtung Süden. Aufgrund einer Baustelle war die Abfahrt zur Raste aber leicht zu verpassen (auch derjenige, der mich dort abgesetzt hat, ist zunächst vorbeigefahren und über Ausfahrt Guxhagen zurück). Kurz gesagt, es war dort tote Hose - für einen Freitagmittag eher ungewöhnlich. Ich habe mir also einen Kaffee gegönnt und dabei ein bisschen mit der Kassiererin geklönt... naja, geflirtet. Zwischendrin immer wieder bei den spärlich vorfahrenden Autos nach Richtung und Strecke gefragt. Jedenfalls war ich gegen jede Regel mal dankbar für jede Absage á la "fahre nächste Auffahrt raus" bzw. die üblichen Ausreden - denn, so hatte ich erfahren - die junge Dame hatte um halb zwei Feierabend. Langer Rede kurzer Sinn: Um eines Abenteuers willen hätte ich meine Reise um Stunden, ach was, Tage unterbrochen. Als die Zeit um war, habe ich sie danach gefragt - aber natürlich hatte sie einen Freund, "und der hätte bestimmt was dagegen". Kann ich gut verstehen, und vielleicht hat mir nur diese Info noch gefehlt (und sooo unwiderstehlich ist meinereiner nun auch wieder nicht :-§). Wie dem auch sei, war meine Moral nach diesem Abschied am Boden zerstört: Am Platz nur pausierende LKW, deren Fahrer regelmäßig "nix verstehn" murmelten, kaum frischer Zulauf, und weit und breit kein hübsches Gesicht mit feurigen Augen. Und dann, völlig überraschend, spricht mich einer an, den ich beim ersten Hinsehen auch für einen Slowaken, Rumänen oder wasweißich gehalten hatte: Peter bot mir einen Platz im Tanklastzug nach Mannheim (Stichwort 'koschere Kokosmilch'); und wir haben uns unterwegs gegenseitig unsere ganze Lebensgeschichte erzählt.
  Leider habe ich seine Website nicht gefunden - sollte er dies also lesen, bitte schreib er doch mal!
 
Beginning
Date: 06.06.2011, 12:01
Name: judith
Titel:
Text: meine freundin und ich machten urlaub in italien. wir fuhren mit der bahn ans meer. als die bahn am abend dann streikte, worauf wir nicht vorbereitet waren, trampten wir beide das erste mal. zurück nach pisa. wir hatten zwei fahrer und der zweite konnte nur sehr wenig englisch, trotzdem versuchten wir uns zu unterhalten, verstanden jedoch lediglich nur dass er feuerwehrmann sei. in dem auto verbrachten wir etwa 20 minuten. am anfang fragte er etwas wie nach dem namen, dann das alter und nach 10 minuten... " do you want sex for 500 euro?" um unbefangen aus der sache rauszukommen machte ich noch scherze drüber, dass wir erst ab einer millionen zu haben sein, aber er gern bis morgen das geld aufbringen könne, meine freundin sah das nicht so locker. er hatte uns auch das geld gezeigt, also er hatte tatsächlich ziemlich viel geld mit sich, ein bündel von 50 euro scheinen. er versicherte uns noch, er sei " not a dangerous person" und ließ uns in pisa raus. trotzdem wirkte er sehr nett und ich bin dankbar das er uns um diese späte stunde sicher "zu hause" abgeliefert hat.
 
Beginning
Date: 03.05.2011, 00:37
Name: Marius
Titel: 03.05.2011
Text: Moin Zusammen!!

Ich bin jetzt auch schon seit 6 Jahren ein tramper und habe schon so manche witzigen Sachen erlebt.
Aber vor zwei Wochen bin ich von Essen nach Berlin getrampt und habe echt ein sehr geiles erlebnis gehabt.
Ich stand auf einer großen Raststätte in Hannover wo ich einen Porschefahrer ansprach ob er mich vielleicht ein Stück mitnehmen würde. Und er hat mich tatsächlich mitgenommen. Unterwegs erzählte er mir, dass er gerade von der Beerdigung seines Onkels kommt. Nur war ich über seine Gute Laune sehr verwundert und fragte Ihn ob er nicht traurig über den Verlusst seines Onkels wäre. Er antwortete:
Ich habe gerade seinen Porsche geerbt und kann es kaum glauben!
In dem Moment war ich ein wenig perplex aber wollte nicht weiter drauf eingehen.

Wir hatten dann noch sehr intressante Gspräche über Gott und die Welt und hat mich dann irgendwann in Potsdam abgesetzt und mir 150 Euro in die Hand gedrückt.

Leute das war echt eine Glücksfahrt für mich weil ich selber nur 10 euro in der Tasche hatte.

Und somit hatte ich dann eine wunderbare Zeit in Berlin!!

Liebe Grüße an den Porschefahrer Namens Michael!! Vielleicht ließt du ja irgendwann mal diesen Eintrag.
 
Beginning
Date: 02.04.2011, 15:48
Name: Lasse
Titel:
Text: -> The Season Starts Again!
We´ll go out again and met friendly peops from all around the world. I Like!

I got a lift by a test driver of porsche and was quicker then by train. I was token by a women of my neighbourhood 400 km away. Likely people took me home for sleeping there, a girl took me two times and we had nice breaks close to our route, and i walked in the night along the road, cause the way was splitted in two directions: in my way and into the driversway. Always I found my way and loving to go new ways. Thats impressions which causes my declaration of love to hitchhiking!
 
Beginning
Date: 28.03.2011, 11:48
Name: breeze
Homepage: http://yahoo
Titel: peaceful man
Text: Stuck out on the road for nearly 17 hours and this car pulls up. "hop in, man, where you going? I reply that I'm on my way to Cadiz. "No problem" he says. "Never been there so maybe it@s time to go there". This guy could'nt do enough for me, he gave, no insisted that I hace 50euros even though I told him I had money. Turns out he was a Buddhist monk discovering the world as part of his "training". His parting word was "OM".Peace to you allxxx
 
Beginning
Date: 19.03.2011, 09:41
Name: Oskar M.
Titel: Erste Mal !
Text: Ein Freund und Ich wollen in den Sommerferien von Cottbus in den Westen trampen! Wo genau hin wissen Wir nicht! Richtung Frankreich,Niederlande wahrscheinlich! Kann uns jemand eine route empfehlen bzw. wie weit kommt man in 4 Wochen ? Wir wollen die verschiedenen orte genießen aber auch viel sehen und weit reisen !

Mfg Oskar
 
Beginning
Date: 17.02.2011, 19:33
Name: Hampit Burmes
Titel:
Text: Ich habe einige kuriose Tramperlebnisse gehabt, besonders auf kurzen Strecken über Landstraßen in der Provinz. Was bei diesem Male aber anders ist, ist der Umstand, dass es mich heute, nach über 8 Jahren noch ärgert, damals nicht meine Meinung gesagt zu haben. Ich habe mich selten so ungerecht behandelt gefühlt von einem Individuum.
Ich stand am Rand einer Ausfahrstraße dieser 5000-Seelen Gemeinde im Hunsrück und hielt meinen Daumen in den Wind um an einen gerade mal 15km weiter entfernten Ort zu meiner damaligen Freundin zu kommen. Schon nach kurzer Zeit kam ein junger Mann hinzu, offensichtlich ein Handwerksgeselle auf der Walz - wie seine Kluft zu erkennen gab. Dieser sprach mich ohne Gruß mit "Schon ok, ich stell mich mal hundert Meter weiter." an. An sich eine für Tramper vorbildliche Geste.
Als nun das erste Auto bei mir anhielt, dessen Fahrer selbstverständlich in die gewünschte Richtung fuhr, wies ich ihn gleich beim Einsteigen, dass kurze Zeit später noch ein Anhalter stünde, der, wenn möglich mitzunehmen, sicher in dieselbe Richtung müsse. Ich hielt es in dieser Situation nicht für eine Forderung von mir an den Fahrer, sondern für eine Geste der Rücksichtnahme meinerseits, den Fahrer auf den Gesellen hinzuweisen. So nahm er wenige Meter weiter den jungen Mann (obwohl damals sicher um einiges Älter als ich mit meinen 17 Jahren) mit.
Um die Geschichte nicht unnötig zu verlängern blende ich aus, dass ich mit diesem Kerl noch eine zweite Etappe trampte und tue aus literarischen Gründen so, als hätten wir uns die ganze Zeit nur in einem bei einem Fahrer Auto befunden.
Da ich also vorn saß und über die wenigen Minuten Fahrt kein unangenehmes Schweigen entstehen lassen wollte, fing ich mit dem Fahrer ein Gespräch dieser Art an "Und, kann man hier gut trampen?" - "Ja, hängt natürlich von Tageszeit und Wetter ab." etc. Schließlich, nach der Frage des Fahrers kurz vor Ankunft im Zielort, wo genau wir denn hinmüssten, gab ich ihm die einschränkende Antwort gab: "Also MICH können sie hier an der Kirche rauslassen." Mein Mittramper jedoch gab dem Fahrer weder Antwort, noch redete er überhaupt nach seinem Einstieg ein Wort mit dem Fahrzeugführer. Umso verwunderter war ich, als ersterer mit mir an der Kirche ausstieg, zumal mir klar war, dass sein Ziel nicht dieses kleine Dörfchen hätte sein können. Sofort, nachdem die Mitfahrgelegenheit nach unserem Dankeschön und den besten Wünschen verschwunden war, fuhr mich dieser nicht nur ältere, sondern auch größere und kräftigere Mensch harsch an: "ICH FASS ES NICHT! WAS SOLL DENN DER SCHEIß!", ich wusste zunächst nicht wovon er sprach, "also beim TRAMPEN gibt es ZWEI REGELN. Die erste ist: Man labert den Fahrer nicht mit irgendeiner SCHEIßE voll, die ihn nicht interessiert und zweitens BESTIMMT derjenige, der den längeren Weg hat, wo ausgestiegen werden soll!!" Ich war völlig perplex und befürchtete erst auf Grund seine Gebaren und des Tons, er würde auf mich losgehen. Zum Glück jedoch verschwande er daraufhin noch weiterfluchend.
Ich konnte ihm niemals meine Meinung sagen und auch nicht, weshalb ich mein Handeln als nicht nur korrekt, sondern immer noch wesentlich korrekter als seines empfinde. Ich fühle mich so dermaßen gedemütigt.
 
 
Beginning
Date: 15.01.2011, 20:14
Name: Florian Wetter
Titel:
Text: Hallo ihr Lieben,

Ich bin mit einer Freundin in 6 Tagen vom Chiemsee nach Wien, von Wien nach Bratislava, von Bratislava nach Wien, von Wien zum Neusiedlersee, vom Neusiedlersee nach Rimini und wieder zurück getrampt, mit 120€. Wir haben viele tolle Menschen kennengelernt. Wurden mehrfacht zum essen eingeladen, bekamen Geld... oder wäre sogar mit Nachhause genommen worden für ein paar tage :)
Eine Lustige und tolle Woche für wenig Geld :)

Mit freundlichen Grüße Florian Wetter
 
Beginning
Date: 04.01.2011, 22:30
Name: Paul Davis
Titel: Luv it!
Text: I live in IL. and took a train to Texas 2 start my trip. I was 30 years old and just wanted 2 get away. I was head'd 2 The Grand Canyon. Once in Fort Worth I ended up at this cool lake with a nice safe spot in the woods. A bus driver that was at the park had told me about the spot after I told him my deal. In the morning I was packing up and a women was walking out towards me. She thought I was fishing. We started talking and she said she would give me a ride. Before that she took me to a Chanting center. She was from India and her name was Poo-nam. It felt so good to have these people chanting 4 my safe travel! After that she took me to her work so I could use the internet. She made me a bracelet the had the chant on it so I could do it on my own. After I left I new that this was a sign that things will work out 4 me on this trip.
Long story short I had a great time at the Canyon, spending 7days in the park! Have done alot more since then and that first time was a real learning exerience. back home after volunteering the rest of the summer now. I'f I cant get a cool job soon I'll be right back out with my thumb up and a smile on my face!! I miss it so much!! hope every one who's hitch'n right now is have a good an safe trip. Till next time!!
The Wander'in Fool,
Paul C. Davis ,Galesburg,IL
 
Beginning
Date: 19.12.2010, 18:19
Name: Andre
Homepage: http://www.2insouthafrica.de
Titel: South Africa
Text: Es war nicht das erste Mal, dass wir an der Straße auf eine Mitfahrgelegenheit warten mussten. Normalerweise haben wir ein Auto, aber wenn dies aus diversen nicht zur Verfügung steht, nutzen wir auch immer mal wieder die Möglichkeit, den Daumen rauszuhalten. Wir warteten also mit unserem Schild an der Straße bis schließlich 2 junge Männer anhielten und uns mitnahmen. Als wir fragten, ob sie in der gleichen Richtung wohnten, bekamen wir eine lustige Antwort: Den beiden war einfach nur langweilig und dann dachten sie sich, dass sie uns doch mitnehmen könnten:D. Somit legten die beiden einen Weg von 110 km (Hin - und Rückweg)zurück.
Danke, dass es so Leute gibt.
 
Beginning
Date: 15.10.2010, 14:56
Name: Nicolai
Titel: Einmal zum Comicsalon, bitte!
Text: Ich bin vor einer Weile von Berlin nach Erlangen getrampt.
Also habe ich mich an der Raststätte am Nikolassee hingestellt und gewartet und nach einiger Zeit hat mich eine ältere Dame mitgenommen, die nach Nürnberg wollte.
Nicht nur, dass sie mir Butterbrote und Würste gegeben hat, nein, sie hat sich sogar kurzfristig entschlossen, mich bis nach Erlangen zu fahren und hat mich dann vor dem Comicsalon rausgesetzt.

Schöner kann es eigentlich kaum kommen.

Vielen, vielen Dank dafür!
 
Beginning
Date: 31.08.2010, 14:04
Name: CY
Homepage: http://cymytrip.ch.vu
Titel: Tramperparadies gefunden
Text: Wahnsinn. In China hab ich das Tramperparadies gefunden. Für Europäer hält JEDES Auto an. Man muss nur bewusst machen dass man nichts bezahlt, was aber kaum ein Problem ist!
 
Beginning
Date: 13.08.2010, 23:55
Name: Jens
Titel: Lift von einem Cop
Text: Vor einigen Jahren, ich kam von Liverpool und wollte nach London, wurde ich auf der Peripherie Manchesters von einem gleichgültigen und gewissenlosen Päärchen mitten auf der Autobahn abgesetzt.
Als ich das denn endlich begriffen hatte, fing es an zu regnen. Die Sicht verschlechterte sich und ich ging auf dem Seitenstreifen um einen Weg raus - eher weiter - zu finden. Da tat sich vor mir eine Brücke auf. Klasse, da konnte ich erst mal chillen. Als ich dort ankam, sah ich einen Polizeiwagen herannahen. Es war klar, zu wem der wollte. Weglaufen? Lieber nicht.
Also wartete ich brav und versuchte arglos, freundlich auszusehen.
Das erschien mir schwierig, da das Wetter schon wochenlang seine Kapriolen schlug und mir Kummer bereitete. Außerdem ärgerte ich mich, daß ich so doof war, mich da absetzen zu lassen, und nun auch deswegen noch Trouble haben würde.
Nun war die Minna da, ich grins und das Fenster geht runter. Drinnen sitzt nur einer, der sieht aus wie mitte 40, mit beinahe gütigem Gesicht.
So erzählte ich ihm die Geschichte, die er mir auch abkaufte. Und anstatt mir ein Ticket zu verpassen, hat er mich dann zur nächsten Raste gefahren.
Es war eine sehr nette und lustige Begegnung - (an der Raste kam ich zwar zunächst nicht so gut weg), und am nächsten Tag wurde das Wetter besser.
Hitchhiking is not a crime
 
Beginning
Date: 26.07.2010, 16:48
Name: Cy
Homepage: http://cymytrip.ch.vu
Titel: 6 Wochen durch Skandinavien
Text: Auf meiner Weltreise habe ich jetzt Russland erreicht: Zug ist angesagt. Top sind die Erlebnisse der vergangenen 6 Wochen. Ich bin durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, ans Nordkapp, nach Finnland bis nach Helsinki getrampt. Tolle Leute, tolle Erlebnisse.
Mein geschriebenes übers trampen: cymytrip
 
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Date: 05.05.2010, 09:22
Name: Chris
Titel: 2000 km in 4 Tagen
Text: Mein Kumpel und ich starteten in Killarney (Irland). Außer bis in den nächsten Ort in der Heimat waren wir noch nie getrampt. Doch dank der überaus freundlichen Iren schafften wir es tatsächlich in 5 Stunden nach Dublin und dann weiter nach Wales. Über Manchester - Birmingham - Bristol nach London (hier schliefen wir 2 Tage bei bekannten, deshalb keine "wirklichen 4 Tage"). Dann zur Fähre - Calais, Frankreich - Antwerpen - Köln - Koblenz.
Kaum zu glauben. Das einzige was wir bezahlen mussten war die Fähre nach Wales =) Eine sehr schöne Erfahrung. Für alle Geschichten ist hier leider kein Platz. Aber das fürs erste ;)
 
Beginning
Date: 12.04.2010, 22:56
Name: Theo
Titel: was für'n Urlaub ...
Text: Es waren Semesterferien und ich war vorher nie mehr als 400km getrampt - aber diesmal stand der Entschluss, von Erfurt nach Cluj / Rumänien zu trampen, fest.

Alles ging los von nem kleinen Autobahnparkplatz mit Toilette um 5Uhr früh... wenig los. Um 8:30 Uhr etwa war ich denn bei Dresden auf einer großen Raststätte - bei heftigem Schneefall (in der Nähe war ne Massenkarambolage mit 60 Fahrzeugen!). Nach langem Suchen fand ich einen Anwalt, der mich bis kurz vor Prag mitnahm, aber vorher zum Frühstück einlud... Natürlich hat alles ne Kehrseite... Denn als er hörte, dass es für mich nach Transsilvanien geht, kaute er mir ein Ohr ab, dass es dort so viele "Zigeuner" gäbe und die seien so kriminell und die Rumänen seien genauso und Deutsche gäbe es dort ja auch kaum noch...
-> weiterlesen
 
Beginning
Date: 26.03.2010, 00:57
Name: Kai
Titel:
Text: Nach ner Party strotzenvoll durch Berlin gewankt. Ich wusste wo ich bin, aber nich wo links oder rechts. :-) Fiel noch in den Schnee und sah aus wie ne Sau.
Auf einmal hielt ein schwarzer Daimler Cabrio und ein etwa gleichaltriger sagte: "Komm rin!" Ich stieg ein und der Typ fuhr mich kostenfrei nach Hause. Mit dem Auto etwa 10 mins ABER 80 besoffene Fußminuten...

Mein Dank gilt diesem Herren und ich gebs auch zurück, wenn ich mal jemanden in einer solchen Situation sehe...
 
Beginning
Date: 28.10.2009, 09:17
Name: Adam
Titel: Bielefeld - Spanien
Text: Mein Kollege und ich (22 / 24) kommen oft auf verrückte Ideen, aber diesmal habe ich ihn angerufen und habe ihm gesagt, dass ich nach Spanien trampen will. Die Idee kam nach einer Nah-Toderfahrung von mir, wo ich um mein Leben gewinselt habe und mich gefragt habe, was ich im Leben erlebt habe - auf jeden Fall nie etwas gewagtes / hirnrissiges. -> weiterlesen
 
Beginning
Date: 17.04.2009, 12:48
Name: Chris
Titel: Der kreative Pole
Text: Zur Abwechslung mal eine Anekdote aus der Sicht des Autofahrers:
Wir fuhren in ländlicher Gegend, als ein Tramper äußerst ungünstig mitten am Straßenrand stand. Durch ein beherztes Bremsmanöver konnten wir ihn ins Auto laden. Wo genau der junge Pole hinwollte, wusste er selbst nicht genau - erst einmal weg hier...
Er erzählte uns, dass er gestern Nacht in seiner polnischen Heimatstadt auf einer Party war. Nachdem er nach mehr oder weniger vielen Drinks müde wurde, legte er sich in einen Güterzugwagon, um ein Nickerchen zu halten und zu sehen, was sich ergibt. Als er am Morgen aufwachte, stand sein Zug auf einem Abstellgleis in Würzburg. Wo er schon einmal hier war, wollte er nun nach Frankreich weitertrampen.
So viel Kreativität mussten wir natürlich belohnen und fuhren ihn wenigstens in die Nähe der nächsten Autobahnauffahrt.
Ich hoffe, er hatte eine gute Zeit!
 
Beginning
Date: 07.04.2009, 10:53
Name: Tapsie
Titel: Von Neuchâtel nach Brest in 24 h!!
Text: Bereits seit Jahren trampe ich durch die Schweiz, letzen Sommer zum ersten Mal durch Frankreich, ich stellte mich ein Ziel, spätestens in 2 Wochen in Brest! (Gaaaaaanz westlich in Frankreich) In Neuchâtel stellte ich mich an die Strasse, ein Lastwagen aus Polen nahm mich mit!! Leider konnte er mich nur bis kurz nach der schweizer Grenze mitnehmen. Da ich kein polnisch und er keine andere Sprache sprach, verstand ich auch nicht weshalb er mit Funk und Handy wie wild zu telefonieren/funken begann.
Auf einer Raststätte liess er mich aussteigen und half mir in den nächsten, dieser brachte mich bis nach Paris am selben Tag. Auch dieser sprach nur polnisch und auch er arrangierte für mich weitere Tracker, bis ich knappe 24 Stunden später in Brest stand, todmüde und mit ungefähr 12 Telefonnummern von Trackern, die mich jederzeit wieder mitnehmen würden.... tja, so geht das...
 
Beginning
Date: 28.01.2009, 10:37
Name: WorldWalk-Peacetour
Homepage: http://worldwalk-peacetour.blogspot.com
Titel: From Senegal to Spain: A Tale of a Hitchhiking
Text: So, this is how it all happened... Soon after we arrived in Dakar we started to realize that it was impossible to find a cruiser or freighter heading towards North America, there was no choice, we headed back to Europe. After walking through the Sahara desert we were not that stupid to walk all the way back, so our only chance was hitchhiking. It's fast and cheap.

Dakar-Rosso-Dakar
We started hitchhiking at 1 PM and a young French couple picked us up almost instantly. They had a truck converted to a caravan, but they had to drop us off after Thiès (60 mi), because we were stopped by the police for the third or fourth time there, the truck had a cabin for only three passengers. It was almost dark by then. -> read more...
 
Beginning
Date: 19.01.2009, 20:46
Name: Jungspund
Titel: Mein erstes Mal im fremden Auto.
Text: Das Ganze verlief wie folgt: Ich war auf einer recht beliebten Abiparty, welche jedes Jahr mitten in der Landschaft stattfindet=>Ackerfete! Nun war ich nur mit Leuten da, welche in die komplett andere Richtung mussten und mein Fußweg wäre in etwa 45min lang gewesen. Busse fahren im Niemandsland um diese unchristliche Zeit nicht mehr (ca. 23.30, da gab's kein Bier mehr). Nun ging ich eine gewisse Strecke zu Fuß (mit Bierration und sternhagelvoll) und ärgerte mich doch glatt ein wenig darüber, dass ich durch die Dunkelheit stolpern musste, während in die andere Richtung noch die Öffis fuhren... Völlig ohne jede Überlegung - dekorativ an den Straßenrand gestellt - hielt ich den Daumen raus. Bereits das zweite Auto hielt; Bierflasche nach dem letzten Schluck im hohen Bogen ins Gebüsch geschmissen und rein da... Er hat dann noch einen netten Umweg gemacht, um mich bis nach Hause zu fahren und konnte dabei noch einiges über die Umgebung lernen (er war neu zugezogen ins Nachbardorf). Es war echt ne nette Fahrt und er hatte sicher so einiges zu erzählen über die Irren da im Süden von Hamburg :D
 
Beginning
Date: 03.12.2008, 22:14
Name: Chris
Titel: Der Personalchef
Text: Ich war auf dem Weg quer durch die Republik, um mich für ein halbjähriges Praktikum in Berlin vorzustellen. Auf einem Rastplatz in Thüringen sprach ich aufgrund von Besuchermangel einen humpelnden "Spießertypen" an. Meine Hoffnung von Ihm mitgenommen zu werden, war gering.

Ich musste jedoch einmal mehr meine Vorurteile überdenken. Er nahm mich mit und stellte sich im Laufe der Fahrt als waschechter Personaler heraus. Als er von meinem Vorstellungsgespräch erfuhr, bot er mir ein fiktives Probegespräch an. Ich stimmte zu und er nahm mich auseinander, wie ich es bis dahin noch nicht erlebt hatte und stellte mir Fragen, von denen sich jeder Bewerber wünscht, niemals mit konfrontiert zu werden. Danach wurde er freundschaftlich redselig und ging auf meine Stärken und Schwächen während des Gesprächs ein. Er ging sogar soweit, aus dem Nähkästchen zu plaudern, auf was Personalchefs wertlegen und auf was ich achten muss.

Ich bekam die Stelle und profitiere heute noch von der Lehrstunde des Alten. Wo hat man sonst die Gelegenheit, wertvolle Insidertipps eines Personalchefs aus erster Hand zu bekommen? Für ähnliche Beratungsgespräche bezahlen manche viel Geld.
 
Beginning
Date: 08.10.2008, 16:34
Name: Christian
Titel: Italienischer Chaot
Text: Auch ich habe mal wieder ein kleines Schmankerl parat, das ich euch nicht vorenthalten möchte:
In der italienischen Schweiz nahm mich ein nettes junges Pärchen auf einer Landstraße mit. Der Fahrer kündigte auf halber Strecke bereits an, dass er bei der nächsten Gelegenheit mal Tanken sollte. Irgendwann kamen wir in ein Örtchen, in das wir über eine steile Straße nach oben fuhren. Der Wagen ruckelte und zuckelte und direkt auf der Kuppe blieb er liegen. Ich wurde freundlich gebeten, sie ein Stückchen anzuschieben. So hievte ich das Gefährt knappe 20 Meter über die Kuppe, sprang in den rollenden Wagen und wir sausten beherzt den Berg hinunter. Wie das Glück der Leichtsinnigen so mit sich bringt, konnten wir schwungvoll in die nächste Tanke einbiegen und kamen direkt an der Zapfsäule zum Stehen. Der lustige Kerl entschuldigte sich mehrfach bei seiner Freundin und mir für unsere Unannehmlichkeiten. An mich gerichtet gab er allerdings zu bedenken, dass ich das verstehen müsse, schließlich seien sie ja Italiener. Mir kamen vor Lachen fast die Tränen. Und weiter ging die Fahrt...
 
Beginning
Date: 22.09.2008, 06:37
Name: Jeff
Titel:
Text: I like the site, although all the anecdotes are in another language, Well I am thinking of hitch hiking for the first time, I got a long way to travel and dont have the money for a bus ticket, I havent made the absolute decission yet but I am seriously thinking about it, I need to b4 it starts getting to cold anyway, any tips or comments about my where abouts, or how its going for me send me an email. jeffallensmail@yahoo.com
 
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Date: 08.08.2008, 12:45
Name: Maxi
Titel: Meine Tour 2003
Text: Hallo,

ich habe auch ein sehr schönes Erlebnisse beizusteuern, wobei es nicht so sehr um das Trampen geht sondern um das Drumherum.

Ich habe mir 2003 vorgenommen, von Nürnberg nach Bremen über Heidelberg, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Koblenz und dem Ruhrpott zu fahren. Mein Ziel war, dies ohne Geld zu schaffen und das Essen und die Übernachtungen durch Straßenkunst (Jonglage) zu verdienen.

Dies war die schönste Zeit in meinem Leben. -> weiterlesen...
 
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Date: 31.05.2008, 13:30
Name: nessi
Titel:
Text: ...meine freundin und ich wollten unbedingt aufn fest komen, das etwa 6 km entfernt war. also standen wir um 10 abends am straßenrand gut sichtbar unter ner laterne und warteten. doch es gab zwei dinge, die die fahrer wohl abschreckten: 1.die kippe meiner freundin, und zweitens die katze, die sich ununterbrochen vor uns auf die straße setzten. ich hab mich dann vor jedem kommenden auto drum kümmern müssen, dass das vieh zurück auf den gehweg kommt...als dan die kippe ausgeraucht war, schmissen wir sie ins feld, die katze sprintete hinterher. und zwei sekunden später hielt ein netter mann, der uns dann direkt aufs fest mitnahm
 
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Date: 01.05.2008, 19:42
Name: Joachim
Titel:
Text: Mal aus der anderen Perspektive: Bin mit zwei Kumpels mal nachts nach ein paar Bier nach Paris (4h von hier) zum Fruehstuecken gefahren. Leider wussten wir den Weg nicht so genau, hatten auch keine Karte dabei und es war stockfinster auf irgendner halbwegs groesseren Landstrasse. Auf einmal sehen wir am Strassenrand nen Anhalter mit nem Schild ´PARIS´. Wir dachten ´Klasse, richtiger Weg´ und nach ein paar Metern ´den koennen wir eigentlich mitnehmen...´. Konnten aber nicht mehr wenden, erst nach ca 300 Metern, Strasse zurueck, im Kreisverkehr wieder die richtige Richtung genommen, aber mittlerweile war der Anhalter weg... Das vor uns fahrende Auto muss ihn uns geklaut haben... Haben's dann trotzdem nach Paris geschafft, und er hoffentlich auch...
 
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Date: 16.04.2008, 14:02
Name: VICTORIA
Titel: ANGRY RUSSIAN GIRL
Text: ТАК МЕНЯ ОБЛАМАТЬ!!! я,БЛИН, НЕ ПОНИМАЮ НЕМЕЦКИЙ!!! ПИШИТЕ НА АНГЛИЙСКОМ, МАЛЕНЬКИЕ ЗАСРАНЦЫ


Antwort von Chris
Глубокоуважаемая Виктория,
мы всегда рады иностранным посетителям. Спасибо, что ты наc осчастливила своим посещением!
Наверно ты уже знаешь сайт "Академия Вольных Путешествий". Он целиком на русском!
Привет от маленьких засранцев,
Не волнуйся! ;-)

Translation:

Viktoria ´ANGRY RUSSIAN GIRL´ schrieb:
Ihr macht mich kaputt!!!! Ich kann kein deutsch, verdammt noch mal!!!! Schreibt in Englisch, ihr kleinen Scheißer ;-)

Darauf antwortete ich in makellosem Russisch:
Werte Viktoria,
über internationale Besucher sind wir stets erfreut. Danke, dass du uns mit deinem Besuch beglückst!
Du kennst sicher die Seite ´Academy of Free Travel´. Die ist komplett in Russisch!
Es grüßen dich die ´kleinen Scheißer´
Und immer schön geschmeidig bleiben! ;-)

Herzlichen Dank an die Mädels von pauker.at für die kompetente Übersetzung ;-)
 
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Date: 11.03.2008, 20:33
Name: francis
Titel:
Text: Keine große Sache. Eine Freundinn und ich waren verabredet, der Bus weg...Also nächst besten an der Tanke angesprochen, ob er mich nicht mitnehmen könne. Von ihm aus gerne, aber ich müsse eigentlich seinen Chef fragen. Den würd ich leicht erkennen, das sei der mit der Fellweste und der Tätowierung auf der Stirn. Gesagt getan. Komischer Kerl. Komisches Auto (es roch nach Leichentransport) und die zwei amüsierten sich eine halbe Stund königlich darüber, ob man nicht eicfach alle Radfahrer am Straßenrand tot fahren sollte. Wie gesagt komische Kerle, aber rüchblickend, auf jeden Fall eine amüsante Erfahrung
 
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Date: 08.03.2008, 22:22
Name: Chris
Titel: Streik stärkt Trampen
Text:

Nachdem der Verkehr von sowohl Bussen als auch U-Bahnen in Berlin komplett dem Streik zum Opfer gefallen ist, hat ein findiger Reporter der Abendschau des RBB in einem Selbstversuch den Roten Punkt aufleben lassen und damit versucht, Gestrandete in der Stadt aufzugabeln. Es hat funktioniert. Geschmeichelt hat mir bereits das. Nachdem am Montag auch der streikbedingte Ausfall der S-Bahn und damit der Zusammenbruch des gesamten öffentlichen Stadtverkehrs droht, folgte heute der Hammer: Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg stellte das Logo ´GEMEINSAM UNTERWEGS´ zum Download bereit. Autofahrer sollen es auf der Windschutzscheibe befestigen, um Mitnahmebereitschaft zu signalisieren und Tramper sollen es nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und das Ziel einzutragen. Die Aktion wurde sogar zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin ins Leben gerufen. Es sind nur harte Zeiten nötig, um Trampen auf einmal wieder salonfähig zu machen. Es lebe Berlin!

Den Artikel als PDF findet ihr hier: GEMEINSAM UNTERWEGS

Das Logo zum Ausdrucken hier: GEMEINSAM UNTERWEGS

 
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Date: 13.02.2008, 12:49
Name: Ronald
Titel: Vertrauenstest
Text: Wer die Warnung vor der Raststätte Holmmoor liest, bitte ernst nehmen, vor allem um 3 Uhr morgens. So war es mitlerweile Kurz vor 10 als mich entlich ein Freundliches "na, wo gehts denn hin ... naja, bis Harburger Berge (hinter Hamburg, strategisch günstiger) kann ich dich mitnehmen" empfing. Als ich dann im Auto saß fiel ihm auf, daß er Blättchen vergessen hatte und er ging noch kurz welche kaufen. Wieder im auto meinte er: "Vertrauenstest bestanden" und zeigte auf die noch steckenden Autoschlüssel und das nette Sümmchen Geld auf der Ablage.
 
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Date: 13.02.2008, 12:41
Name: Ronald
Titel:
Text: Nach einer langen und durchnässten nacht werde ich bei strahlendem Sonnenschein in Allertal rausgelassen. An der Tankstelle steht ein freundlich wirkender Typ den ich Frag wohin er denn will ... mist, gleiche Richtung. Aber er meint hier kommt man eh nicht weg, er nimmt die Raste. Gut, frohen mutes endlich an einer gut besuchten Tankstelle zu sein frage ich den erstbesten, ein Tuareg mit Geschäftsmann(ich saß noch nie in dem Ding) und voila ... "eigentlich nehm ich nie jemanden mit, du bist der erste" Vorbei an 100 Schildern mit über 200 aufm Tacho steig ich ne halbe Stunde später an der nächsten Raste (leider mußte er danach ab) wieder aus, schau mich um, 2 Autos später steigt der Kollege aus Allertal aus, noch ein bisschen grün im gesicht, mit dem kommentar: "Schnell vorankommen ist ja gut, aber rechts auf dem Standstreifen überholen ist hart."
 
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Date: 14.01.2008, 06:10
Name: Teppich
Homepage: http://profile.myspace.com/76548561
Titel: Das schlimmste Gewitter!
Text: In den Sommerferien 07 war unser Ziel Barcelona. Die Geschichte ereignete sich auf einem Rastplatz kurz vor Spanien in der Nacht. Wir hatten die Strecke von Bottrop aus in 3 Tagen gemacht mit einem Tag in Trier und freuten uns schon auf Spanien. Wir packten also erschöpft von einem sehr erfolgreichem Tag unsere Plane und Schlafsäcke aus, als mir hinter meinem Kollegen ein Blitz auffiel und der darauffolgene Donner meine Vermutung unterstreichte: Ein Gewitter! Kurz darauf stellte mein Begleiter fest, dass in allen Richtungen Blitze aufleuchteten. Von Panik gepackt holten wir die zweite Plane herraus und wollten ein Tarp zwischen 2 Bäumen aufspannen, als ich auf einmal einen rot gefärbten Blitz erblickte und mich der Worte meines Freundes entsinnte, welcher einen Augenblick zuvor anmerkte, dass der Donner eher wie Kanonenschüsse klingen würden... Synchron schlugen wir uns die Hände vor die Stirn, wir hatten den 14. Juli...
grüße,
Teppich
 
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Date: 25.12.2007, 12:25
Name: Patrik
Titel: Jung und dumm....
Text: Vor langer langer Zeit, ich war damals gerade junge 17 Jahre, und habe beschlossen mit einen Kumpel nach Afrika zu Fliegen. Wir hatten unterschiedliche Flugtickets, ich flog günstiger und 1 Woche Früher jedoch von Paris aus. Aus Geldmangel kaufte ich mir nur eine oneway Zugkarte nach Paris. Nach einen Aufenthalt von 2 Monaten in Togo und Ghana hatte ich natürlich keine müde Mark mehr nur noch mein Heimflug-Ticket nach Paris. In meinen Jugendlichen Leichtsinn machte ich mir keine Gedanken wie ich wohl nach Deutschland ins Bayrische Alpenvorland komme. Früh morgens landete ich mit den Flieger in Paris und zu meinen Entsetzen war es auch noch Saukalt (-20), von der Hitze in die Kälte (Temperatur unterschied 50°)na Toll. Ich beschloss also nach Hause zu Trampen, was blieb mir auch anderes übrig mit 4 Bananen und noch gefundenen 1,30 DM im Rucksack. Also Daumen raus in die Kälte. Vom Airport kam ich gut und leicht in die Stadt, habe einfach jemanden angesprochen, der mich dann an einer Stadtautobahn rausgelassen hat die angeblich in Richtung Deutschland gehen sollte. Nun Stand ich da, ein häufchen Elend, schlotternd und braungebrannt mit schmutzigen Jeans, ich hätte mich wahrscheinlich selbst nicht mitgenommen.Der Daumen fror mir schon fast ab. Irgendwann wurde ich ziemlich Apathisch und ich machte mir gedanken darüber hier jetzt an der Leitplanke zu erfrieren wärend 1000ende` von Autos an mir vorbeirauschen auch welche mit Deutschen Kennzeichen wie die verfluchte. Vieleicht würde man mich ja mit der Auslandskranken-Versicherung mit Rücktransport noch Rechtzeitig finden und bequem nach Deutschland fliegen (was für gedanken man hat wenn man schon halb am erfrieren ist). Irgendwie ich weiß nicht mehr genau warum ich mich eigentlich umsah, stand da ein roter Renalt und hupte kräftig um mir zu signalisieren das er für mich hält, das war so etwa nach 3 Stunden oder auch 4, das weiß nur noch Gott wie lange ich da Stand. Ich riss die Türe auf sprang rein in das warme Auto, ohne zu Fragen wo es hin ging, es war mir egal, hauptsache es war Warm im Auto. Selbst die Junge Französin fragte nicht wo ich hin will, Sie sagte nur schnell schnell mann darf hier nicht halten. Sie erkannte meinen Zustand und fuhr Wortlos mit mir in ein Cafe, gab mir eine Heiße Schockolade und ein Croissant aus, besorgte mir einen Filzstift und einen Pappkarton und schrieb mit Großen Lettern die nächste Stadt darauf die in meiner Richtung nach Deutschland kam. Was war ich dankbar über soviel Einsatz dieser Französin. Von nun an lief es wie am Schnürchen, immer die richtigen Stellen beherzt, wo man gut wegkommt, dann klappt das auch mit den Trampen. Nach 17 Autos, 3 LKW´s war ich dann auch nach 2 Tagen Zuhause. Einer großen Erfahrung reicher und mit der kenntniss das mann viele gute Menschen kennen lernen kann auf diesen weg. Danke an alle im nachhinein die mir zu Essen und Schlafen gegeben hatten, ich werde diese Menschen nie Vergessen. (ist heute schon 24 Jahre her) Patrik.
 
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Date: 05.10.2007, 13:05
Name: Dominik
Titel: Dumm gelaufen..
Text: Vor 2 Jahren, hatte ich mit einigen Leuten meines Jahrgangs in der Schule eine Fahrt nach Lloret de Mar gebucht, also Flug vom Provinzflughafen Hahn nach Girona und dann sollten wir abgeholt werden. Nur beim Einchecken fällt mir auf, dass mein Ausweis nicht mehr gültig ist, an einem frühen Samstag Abend einen neuen zu bekommen war unmöglich, es half nichts. Ich konnte nicht fliegen, war auch noch selbst Schuld! Der nächste Flug wäre Montags für 90 Euro gegangen! Also dachte ich "das geht auch schneller". Die ersten Stationen musste ich erstmal nutzen um die richtige Richtung in Deutschland einzuschlagen, dabei einige der hier aufgeführten Personenkreise getroffen. Vom netten Pärchen, bis zu den Kölner Fußballfans und den jungen Russen in der Prollkiste. Der nette Luxemburger Banker im Auto der Luxusklasse erzählte mir von seinen Projekten in der Deutschen Bank mit Bankgrößen, die selbst mir ein Begriff waren und dann dass er eine eigene Bank gegründet hat und diese in Luxemburg jetzt leitet! Er ließ mich an der Luxemburgischen Grenzstation, wo ich feststellte, dass LKWs nur ankamen und nicht wegfuhren. Ich hatte ja die Hoffnung einen Fahrer nach Barcelona zufällig zu treffen, doch das Fahrverbot für LKW machte mir einen Strich durch die Richtung. Das Angebot einer ca. 45 jährigen leicht beleibten Truckerin mich am nächsten Abend mit nach Marseille zu nehmen und so lange in ihrer Kabine bleiben zu dürfen lehnte ich jedoch dankend ab... Über den Umweg zum Hauptbahnhof in Luxemburg Stadt kam ich dann zu einer weiteren Raststätte, wo ich ca. 1 1/2 Stunden kein Glück hatte, bis ich das große Los traf. Ein Merzedes mit einem deutschen Kennzeichen in rot. Es war ein Spanier der ein Auto nach Valencia überführte. Die ganze Nacht über unterhielten wir uns angeregt über eigentlich alles. Sein Lebenslauf und seine Familienverhältnisse in aller Ausführlichkeit. Am nächsten Morgen bestand er noch darauf die 50 km Umweg (eine Strecke) an die Küste zu machen und mich vor dem Hotel abzuladen. "Ich bekomme das ja vom Chef bezahlt!" Wir tauschten noch Kontaktdaten aus, falls ich mal nach Valencia komme, und er kündigte sich für die Weltmeisterschaft 2006 an, meldete sich aber doch nicht. Das Highlight des Morgens war dann mein Anruf bei meinen Mitreisenden: "Wo steckt ihr denn?" "Sind gerade an den Strand gegangen!" "Dann kommt jetzt mal einer zurück und lässt mich ins Zimmer..." "Nicht dein Ernst, oder? Jetzt schon? Haben morgen mit dir gerechnet!" Samstag Abend um 19 Uhr ging der Flieger in Deutschland und am Sonntag lag ich mittags um 12 trotzdem am Strand!
 
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Date: 24.09.2007, 17:02
Name: Peter Koller
Homepage: http://www.tour-ost.nacht-wind.de
Titel:
Text: Auf dem Weg nach Spanien, Ostern 2002 stand ich irgendwann gegen 16.00 Uhr auf einem Rastplatz nahe Versailles. Limoges stand auf meinem Pappschild. Nur 5 Minuten später: "Allez-y..." Das Gespräch entwickelt sich gut. Kurz vor Limoges frage ich, ob es dort irgendwo einen Campingsplatz gibt: "oui, dans mon jardin..."(in meinem Garten) und ob ich schon gegessen habe: Es gibt einen Whiskey, Avocardos mit Vinaigrettesoße, überbackenen Thunfisch dazu Rotwein, anschließend eine Käseplatte und einen Espresso zum Abschluss und so ähnlich ging es am nächsten Morgen weiter. So lasse ich mir das Tramperleben gefallen.
 
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Date: 19.06.2007, 23:11
Name: Dieter Köhler
Titel: Oxford
Text: Nachdem ich 1960 fast alles Geld in London gelassen hatte wollte ich doch noch ein Stück von England sehen. Kaum ein paar Schritte von der U-Bahn weg hatte ich auch schon einen Lift Richtung Norden. Meinem Interesse zuliebe machten sie extra einen Umweg durch die Innenstadt von Oxford. Nach langer Fahrt und Verköstigung mit Keksen und Kuchen wurde ich wunschgemäß in Bristol abgesetzt und bekam noch die ganzen angebrochenen Kekspackungen in meinen Rucksack gesteckt. Ein schöner Auftakt einer Trampfahrt.
 
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Date: 19.06.2007, 20:03
Name: Andreas Stein
Homepage: http://www.photo-graphs.de
Titel: Hitchhiking - Highjacking.
Text: Moin Moin, als ich 1976 mit einem Jugendaustausch in Gainsborough - England zu Besuch war, wollte ich abends in gemuetlicher Runde erzaehlen dass mein Bruder im jahr zuvor per Anhalter nach Schottland gereist war und sagte mit meinen bescheidenen Englichkentnissen: "Last year my brother went to scotland by highjacking." Erst verstand ich nicht das Gelaechter, bis es mir wie Schuppen von den Augen viel und ich lachte herzhaft mit. Jedenfalls hatte ich damit das Eis gebrochen. :-). Ich denke noch heute erzaehlt man sich in den Waeldern von Nottingham die Geschichte von dem Greenhorn aus Old Germany der damals unbeabsichtigt einen Witz riss. Gruss Andreas
 
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Date: 04.05.2007, 22:17
Name: Pittip
Homepage: http://www.troubadixrache.de
Titel: herr der 7 weltmeere
Text: mit hat mal ein pfarrer beim trampen 100 mark geschenkt. ich wollts garnicht annehmen aber er meinte ich würde ihm ne freude damit machen. ich hab dann die hälfte davon gespendet (leider war kein musiker auf der strasse!!!) und den rest auffn kopp gehauen. und ich hab beim trampen eine tätowiererin kennengelehrnt, die mir dannn umsonst mein tatoo gemacht hat! :)
 
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Date: 29.04.2007, 05:34
Name: Katja
Titel: Unverhofftes Wiedersehen
Text: Ich stand abends an der Landstrasse irgendwo bei Bremerhaven und wollte nach Hause, in die Nähe von Hamburg. Irgendwie hatte ich es geschafft mitten im Nirgendwo zu landen, und nicht viel Hoffnung heute noch in meinem warmen Bett zu schlafen. Nach fast einer STunde hielt endlich ein Wagen, und der Typ fragte wo ich denn hinwolle. Richtung Hamburg. "Ach, da fahr ich hin!" sagt er. Was für ein Glück! Auf der langen Fahrt haben wir uns prima unterhalten, und stellten fest dass wir den gleichen Beruf haben. Sofort fingen wir an unsere Firmen zu vergleichen und hatten reichlich Gesprächstoff bis nach Hamburg. Als er mich in Neugraben absetzte war ich sogar ein bischen enttäuscht dass wir schon da waren. Doch unverhofft kommt oft: 3 Tage später stand er pünktlich zum Feierabend mit einem Blumenstrauss vor meiner Firma :-)
 
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Date: 20.04.2007, 16:43
Name: Christian
Titel: von barcelona nach valencia
Text: nach einer regenreichen nacht unter freiem himmel und zweckentfremdeter pappe begann mein tag auf einer spanischen raststätte nahe der französichen grenze. drei cafés und ungefähr 40 seiten später schlug ich mein buch zu und stieg voller freude in den kleinwagen eines valencianischen barmixers. bis nach valencia? welch ein glück! allerdings war dieses nur von kurzer dauer. 20 min später hatte mich eine latente übelkeit davon überzeugt, dass der fahrstil des valenicianers meiner lebenserwartung in akuter art und weise abträglich sein könnte und mich so zum aussteigen bewogen. mein nächstes gefährt war ein knallroter vw-bus, in dem ich von einem netten spanischen pärchen mit sandwiches und ner dicken tüte versorgt wurde. zum abschied noch etwas gras für unterwegs und weiter gings... auch mit einem spanischen pärchen. spätestens, nachdem der beifahrer auch hier plötzlich anfing mir das spanische bau-know-how vorzuführen, wurde mir klar, dass ich meine ankunft in valencia nicht nüchtern erleben würde :-) Viva España !!!
 
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Date: 20.04.2007, 13:36
Name: Jessi
Homepage: http://www.d-p-f.net
Titel: stuttgart is direkt bei münchen
Text: so auf dem weg von föhr nach stuttgart war bis hamburg alles planmäßig verlaufen keine überlangen wartezeiten oder ähnliches. tjaja dann waren wir in hamburg und wurden total falsch ausgesetzt und nach geschlagenen 4 stunden die wir nach hh gebracuht haben ging uns jetzt alles verloren weil wir von jedem menschen der gefragt wurde in die total falshce richtung geschickt wurden. iiiirgendwann waren wir richtig, die nacht war da und es regnete in strömen doch trotzallem das 2. auto an der richtigen auffahrt wollte uns mitnehmen. juhu.angi schlief hinten sofort ein und ich labberte die halbe nacht mit dem schweden über arbeitslosigkeit und politik bis er mir sagte ds er tod müde sei und ich weiter fahren sollte : ) ja ich glaub er mochte uns doch sehr wenn er mir sein auto anvertraut. eigentlich wollte er uns bei würzburg rauslassen was schon mal eine richtig gute strecke war für eine nacht quer durch deutuschland aber dann kam es ganz anders er bedient sein navi und gab stuttgart ein! ja dieser ewig nette schwede machte einen umweg von ca 2oo km um uns noch stuttgart zu fahren und das auch noch direkt vor die haustür : )))
 
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Date: 19.04.2007, 11:16
Name: Dany
Titel: Flug über Loch Ness
Text: Auf einer Tour durch den Norden Schottlands standen wir relativ ungünstig an einer großen Hauptstrasse und hatten schon die Hoffnung nach einer stunde Warten aufgegeben, als doch noch ein netter Schotte hielt, der uns angeblich schon vor einer stunde gesehen hatte, aber in die Gegenrichtung unterwegs war. Nun wollte er raus aus Inverness und eine kleine Runde mit seinem privaten Flugzeug fliegen, wozu er uns ebenfalls einlud. Es war einfach extrem nett, wir bekamen einen gratis Rundflug über Loch Ness und weitere Lakes und konnten unser Glück kaum fassen. Ja, es gibt sie häufiger als man denkt, die netten Menscchen, die einen wirklich gerne mitnehmen! Danke dafür an alle!!
 
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Date: 17.04.2007, 18:15
Name: Corinna
Titel: Hitchhiken überall auf der Welt ;)
Text: Hallo! Muss euch erstmal ein Kompliment für die Seite machen, find ich echt toll, da ich auch ein fanatischer Tramper bin! Hab schon in vielen Länder getrampt, aber eins muss man sagen, in Neuseeland hat man wirklich die nettesten Leute getroffen! Im Durchschnitt stand man wirklich fast nur 10 Minuten und dann wurde man immer noch verköstigt (am ersten Abend gab's frisch gefangenen Hummer, wir dachten, das glaubt uns zu Hause niemand!) und herumgefährt und es wurden extra Umwege gefahren, unglaublich! Und da gibt's auch wirklich skurrile Typen, wie einen alten Opa, der mit seinem Papagei im Auto fuhr und als er rückwärts von einer Brücke fuhr (in Neuseeland sind viele Brücken einspurig), schön an der Außenmauer entlang ratschte und dabei ganz seelenruhig blieb, während meiner Freundin und mir etwas mulmig zu Mute wurde... Ach ja und das längste, was ich jemals stand, war in Norwegen und das an einer sehr einsamen Straße unzwar für ein einhalb Tage! Ich bin mit zwei Jungs dahingewandert und es fuhr auch kein Bus oder Zug oder irgendwas, nur die ca. 5-6 Autos, die pro Stunde vorbeifuhren! Vielen Dank nochmal an den netten Mann, der dann tatsächlich angehalten hat! Wir waren ihm seeeehr dankbar!
 
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Date: 17.04.2007, 17:18
Name: Thorsten
Titel: Von Glück kann man reden
Text: ...wenn man mitten in der Fahrt nicht von Problemen wie nachfolgende geplagt wird: Link
 
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Date: 17.04.2007, 17:00
Name: elli
Titel: pfadis?oO
Text: alles fing damit an das ich mit meinen bruder ein lustiges wochende bei freunden in kiel verbracht hatte und wir leider kein geld mehr für die rückfahrt hatten. also entschlossen wir uns einfach ganz spontan zu trampen und stellten uns auch schon an die straße in richtung heimat. nach ca. 45 minuten hielt auch schon ein ziemlich freundlicher reagge-hörender-mensch an und entschloss sich uns zumindest für ein teil der strecke nach segeberg mitzunehmen. gesagt getan und als wir kurz vor stolpe(der eigentlich vereinbarte "rauswerfpunkt")entschloss sich unser freundlicher fahrer uns doch noch ein ganzes stück(nämlich so ca.20 km) weiter zufahren. kurz vor bornhöved wurden wir nach vielen danksagung rausgelassn und machten uns daran weiter nach bornhöved zu gehen und zu trampen in der hoffnung noch einen weiteren freundlichen autofahrer zu begegnen. nach 5 minuten hielt schon wieder ein autofahrer der komischerweise der festen überzeugung war usn zu kennen obwohl wir in nicht kannten. die diskussion endete damit das wir zu einen pfadfinderlager am stolper see eingeladen wurden was wir auch dankend anahmen. nach einer netten nacht unter vielel netten jugendlichen wurden wir sogar die letzten 30 km bia nach hause vor die haustür gefahren. ein mehr als posotives tramp-erlebnis^^
 
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Date: 04.04.2007, 23:08
Name: Christian
Titel: Lustiger alter Mann
Text: Ich stand mitten in der Pampa von Neuseeland, als ein uralter Farmer für mich hielt. Er war so mitgenommen und senil, dass er wirkte, als wäre er schon vor zwei Jahren gestorben. Ich stieg ein und er war supernett. Wir unterhielten uns bestens.

Das Problem war jedoch, dass er wie ein Henker fuhr. Er raste mit Vollgas die kurvenreiche Straße entlang und schaute mir beim Reden so lange in die Augen, bis er aufgeschreckt wurde, weil die rechten Reifen über den Straßenrand rumpelten. Das wiederholte sich so oft, bis sich Schweiß auf meiner Stirn bildete.

Zwischendurch hielten wir an einem Bauernhof, wo er für mich einen ganzen Sack irgendwelcher Nüsse kaufte, die wohl eine Spezialität aus der Region sind.

Während der Fahrt erzählte ich dem schwerhörigen Opi mehrfach, dass ich auf meinen Reisen immer in Hostels übernachte und niemals auf Campingplätzen. Er antwortete mit ´Ja, Ja´. Als wir in meiner Zielstadt angekommen waren, fuhr er extra zum Campingplatz auf den ich nicht wollte und der weit außerhalb lag. Ich konnte den engagierten aber sturen Mann nicht abhalten. Als am Eingang gerade ein anderes Auto die Schranke passierte, quetschte er sich zügig mit hinein und hielt mitten auf der Zeltwiese. Die Schranke ging zu und er war eingesperrt. Ich musste im Büro lange diskutieren, bis sie den unbefugten Gast wieder herausließen. Er fuhr weg und ich hatte schwerbepackt mit Nüssen einen weiten Fußmarsch zurück in die Stadt. Dafür konnte ich aber das gesamte Hostel zum Nüsseessen einladen.
 
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Date: 16.01.2007, 22:38
Name: AW
Titel: Ein Licht in der Dunkelheit
Text: 1999 beschloss ich, mich auf den Weg durch einen Teil Europas zu machen. Ziel war es, die Sonnenfinsternis in Ozora/Ungarn zu sehen. Ich erreichte Tschechien und dort Brno, von wo ich in Richtung Östereich weiter wollte. Mich nahm ein Kleinbussfahrr mit, dem bei fast der ersten Autobahnabfahrt auffiel, dass wir doch nicht das gleiche Ziel hätten. Ich musste raus. Mitten auf der Autobahn. Es dämmerte bereits. Und zack!, war es dunkel. Wer schon einmal nachts auf einer Autobahn stand, weiß WIE finster es dort ist. Ohne die Hand vor Augen zu sehen, tastete ich voran, es hielt auch ein Wagen, der jedoch weiterfuhr, als ich mit ausversehen gezücktem CS-Gas einsteigen wollte. Beim nächsten klappte es. Ein Mann hielt. Der Situation angemessen war mir nicht 100%ig wohl aber wohler als bei dem Gedanken, auf der Autobahn zu bleiben. Es stellte sich heraus, dass der Typ ein Weingut hinter der östereichischen Grenze besaß und ein Haus mit Gästezimmer. Außerdem wirkte er nett. Und tatsächlich: Ich hatte eine geruhsame Nacht, einen schönen Morgen + Frühstück und Weinverkostung, eine Fahrt nach Wien + historischer Rundfahrt und das Angebot: "Wenn du heute nicht aus Wien weg kommst, dann gehe ins "4-Seasons".[Wir standen davor.] Ich liefere Wein dorthin. Zeig denen mein Visitenkarte und übernachte dort. Das geht klar." Es gibt sie, die netten Menschen. Ich übernachtete nicht dort, sondern setze meinen Weg fort. Sonnenfinsternissen warten leider nicht. Ich muss aber dazu sagen: Ich hatte soviel Glück auf meiner Reise! Die Geschichte hätte auch ganz anders laufen können.
 
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Date: 19.09.2006, 22:15
Name: Marco
Titel: System Carlos
Text: Lustig, in der der Schweiz wird Trampen zum Massenfortbewegungsmittel:
In der Nähe von Bern wurde das System Carlos ins Leben gerufen. Dabei wurden 11 offizielle, per Video überwachte Trampstellen eingerichtet. Für ein zwei Franken Gutschein wird das eingegebene Ziel des Trampers auf einer Anzeigensäule für Autofahrer gut sichtbar angezeigt. Der Gutschein wird dem Fahrer übergeben, der ihn an Tankstellen einlösen kann. Laut Statistik hält ein Auto nach 6,5 Minuten. Sollte es dennoch einmal nicht klappen, kann man direkt vom Trampplatz aus ein Taxi rufen.
Schöne neue Welt!
Schaut es euch an: http://www.carlos.de
 
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Date: 15.08.2006, 00:13
Name: Chris
Homepage: http://www.anhalterfreunde.de
Titel: Tramperehre
Text: Guter Dinge fuhr ich in den Rasthof Aurach / A3 ein, als ich am letzten Zipfel des Parkplatzes einen obdachlos wirkenden älteren Herrn mit Rucksack sichtete. Er stand da am Straßenrand, aß und betrachtete die vorbeifahrenden Autos. Gelegentlich fuchtelte er ein wenig mit dem Arm. Mit seinem Gepäck musste es offensichtlich ein Tramper sein. Ich machte kurz Rast und hoffte, dass er verschwindet. Mein persönlicher Tramperkodex sagt mir, dass ich mich entweder hinter den zuerst Trampenden stellen darf oder warten muss, bis er weg ist. Auf einen Zusammenschluss mit ihm hatte ich nicht wirklich lust. Also sprach ich ihn an, um zu klären, was er wirklich treibt. Ich erfuhr, dass er tatsächlich Trampt und seit dem frühen Morgen schon dort steht. (Es war bereits früher Abend!) Ich konnte nicht herausfinden, ob er niemals den Daumen zückt, oder einfach aus Erschöpfung und Verdrossenheit diese Geste wegrationalisiert hat. Jedenfalls fand ich die Option mit dem ´Warten, bis er weg ist´ nicht mehr so berauschend. Oh, die mir auch sonst so heilige Tramperehre! Man sollte Ausnahmen für Extremsituationen schaffen! Ich blieb mir aber dennoch treu und stellte mich hinter ihm an den wirklich aller letzten Zipfel des Parkplatzes, schon fast auf der Autobahn. Doch meine Beständigkeit zahlte sich aus und ich wurde irgendwann trotzdem mitgenommen - vor ihm natürlich. Also, solltet ihr irgendwann mal nach Aurach kommen, schaut doch mal, ob dort immer noch jemand steht und schaut.
 
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Date: 12.08.2006, 20:49
Name: Chris
Homepage: http://www.anhalterfreunde.de
Titel: London oder Prag
Text: Gestern hat mich ein junger Deutscher von Pilsen nach Prag mitgenommen. Er hat gerade druckfrisch seinen tschechischen Fuererschein bekommen, um in Deutschland den Idiotentest zu umgehen. Dass musste natuerlich gebuertig zelebriert werden - mit tschechischem Absinth. Mitten in der Nacht fiel mir spontan auf, dass ich meinen Saufkumpanen verloren hatte und ich gerade planlos durch die Strassen irrte. Ich hatte keine Ahnung, wo ich bin. Ich konzentrierte mich und schaute mich um. Die Gebaeude erinnerten mich an London, auch konnte ich mich dunkel erinnern, dass wir irgendwann einmal in einen Bus gestiegen sind. Das ist es also, ich bin in London. Ich frierte, und mir war klar, dass ich mitten in der Nacht und stockvoll in dieser teuren Stadt keine Unterkunft mehr finden werde. So irrte ich verzweifelt weiter und fand mich damit ab, keinen Schlafplatz zu haben. Alles aber wendete sich zum Besten. Irgendwann war ich wieder mit meinem Kollegen zusammen. Sein Zustand war nicht besser, aber er wusste noch, dass wir in Prag sind und uns im Hostel Emma eingemietet haben. Darauf mussten wir erst einmal einen trinken - Absinth natuerlich.
 
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Date: 24.07.2006, 14:33
Name: Eike
Homepage: http://www.eike-krauss.de
Titel: Nackt trampen
Text: Nette Anekdote aus der Pressemappe der Polizei Aachen:
POL-AC: Nackte Anhalter 14.06.2006 - 11:23 Uhr
Aachen (ots) - Kurz nach neun meldeten mehrere männliche Autofahrer einen bzw. zwei nackte Anhalter im Bereich Europaplatz, die versuchen würden zu trampen. Da schon mehrere Bremsmanöver und Beinaheunfälle gemeldet wurden, machten sich die Ordnungshüter auf den Weg, damit der Verkehr wieder störungsfrei fließen kann. Beim zeitnahen Eintreffen der Polizeibeamten am Europaplatz waren die nackten Anhalter aber bereits verschwunden. Ob sie zwischenzeitlich mitgenommen wurden oder es sich nur um eine Mutprobe oder Wette handelte (Zeugen berichteten, dass der eine Anhalter den anderen fotografierte) blieb offen.
Iris Fourné
ots Originaltext: Polizei Aachen
Hier das Original
 
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Date: 22.07.2006, 17:53
Name: *******
Titel: Männerfeindlichkeit
Text: Hi, freut mich, dass ich euere Seite gefunden habe, wo ich mir den Frust von der Seele schreiben kann. Mein Erlebnis ist zwar weder skurril, noch witzig, dafür aber umso dämlicher. Ich bin gestern mit zwei Kumpels von einem Festival heimgetrampt. Die meisten Autos waren voll, deswegen dauerte es eine Weile. Auf einmal kommen zwei siebzehnjährige Mädchen und stellten sich direkt vor uns und trampten. Hätte ich die Hand ausgestreckt, hätte ich sie berühren können. Natürlich habe ich gefragt, was diese Frechheit soll und sie antworten, dass sie sowieso viel schneller mitgenommen werden, deshalb dürfen sie zuerst. Normalerweise bin ich ein ausgeglichener Zeitgenosse, doch da ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe sie wild beschimpft. So eine Dreistigkeit habe ich ja noch nie erlebt. Selbst heute laufe ich noch rot vor Wut an, wenn ich daran denke. Hätte ich euere Seite eher gekannt, hätte ich die Zwei auf euere ´Zehn Gebote´ verwiesen.
 
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Date: 22.07.2006, 12:24
Name: Flo
Titel: Liebesspielchen
Text: Eine lustige Anekdote von einem Typen, der Glück hatte, nicht mit seiner kaputten Oboe trampen zu müssen -> hier.
 
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Date: 21.07.2006, 01:16
Name: Mirco
Titel: Arschlöcher
Text: Hi, schöne Seite, die ihr da habt. Deswegen erzähle ich euch eine kleine Geschichte: Ich bin von meinem Dorf in die Stadt getrampt, als ein Kleinbus lustiger Russen für mich gehalten hat. Sie redeten halb deutsch halb russisch und endeten jeden Satz mit ´du Arschloch´. Sie hatten tonnenweise Süßigkeiten, die sie netterweise mit mir Arschloch teilten. Es war eine lustige Fahrt. Als wir in die Nähe Würzburgs kamen, fragte ich, wo sie mich rauslassen können, doch wegen mir Arschloch wollten sie nicht extra die Schnellstraße verlassen. So rauschten sie munter an Würzburg vorbei und ließen mich erst einige Kilometer hinter der Stadt an einer Tankstelle raus. Sie wünschten mir einen schönen Tag und ich hatte einen weiten Fußmarsch vor mir. Es hat sich aber dennoch gelohnt, denn so sympathische Arschlöcher trifft man selten!
 
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Date: 17.07.2006, 14:55
Name: Marc
Titel: Obdachlos
Text: "to tramp" bedeutet in Neu Seeland wandern und in anderen englischsprachigen Ländern ist ein "tramp" ein Obdachloser oder Landstreicher. Fahrt also bitte nicht nach England und sagt, ihr seid Tramper. Hitchhiker bitte!
 
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Date: 17.07.2006, 14:38
Name: Chris
Homepage: http://www.anhalterfreunde.de
Titel: Australisches Anhaltererlebnis
Text: Diese Geschichte handelt von meinem wirklich einzigen (anfangs) negativen Anhaltererlebnis.

Ich begann meinen letzten Tramptag in Australien in einem kleinen Ort 100 km hinter New Castle, um zurück nach Sydney zu trampen. Es lief mäßig, bis an einer Raststätte ca. 3 Stunden vor meinem Ziel ein beleibter Mann um die Fünfzig für mich hielt.
Von seinen homoerotischen Tendenzen ließ ich mich nicht abschrecken, sondern stieg quitschvergnügt ein und freute mich, bis Sydney zu kommen.
Alles lief glatt, bis er die Autobahn verließ und die doppelt so lange Küstenstraße nahm. ´Just for sightseeing´. Alle paar Minuten nutzte er den Vorwand einer Raucherpause, um mich die gesamte Zigarettenlänge über anzustarren. Er begann immer lauter zu stöhnen. Mir wurde etwas bange zu mute und die Stunden auf der menschenleeren Straße schienen nicht zu vergehen. Er begann nun auch, sein bestes Stück zu reiben. Bei der sechsten Pause stöhnte er bereits so laut, dass ich dachte, er kollabiere. Ich wollte die Situation etwas lösen und erzählte zur Ablenkung etwas von den vielen Mückenstichen, die ich mir eingefangen habe. Er nutzte die Gelegenheit, um mir beherzt an die Eier fassen, ob ich da auch verstochen sei. Nun war es für mich an der Zeit, klare Worte zu sprechen. Ich begann zu schimpfen und zu drohen. Also fuhren wir befangen weiter. Wir schwiegen über Stunden. Es war eine sehr unangenehme Situation. Zu seinem Stöhnen und Reiben gesellte sich nun auch noch ein erbärmliches Wimmern. Er kündigte mir mehrfach an, mich an der nächsten Gelegenheit rauszuwerfen, was hier im mitten vom Nirgendwo fatal gewesen wäre.
Doch wir schafften es wieder, die Situation zu lösen. Wir begannen langsam mit einem Gespräch, das sich im Laufe der Zeit zu einer guten Unterhaltung steigerte. Wir redeten über Homos, Heteros und über meine offensichtliche Abneigung gegen gewisse Abenteuer. Er akzeptierte es. Das Gespräch wurde richtig lebhaft und herzlich. Wir stoppten an besonderen Sehenswürdigkeiten, wo er meinen Fremdenführer spielte und er lud mich gediegen zum Essen ein. Wenn er mich schon nicht haben könne, so wolle er zumindest meine süße Gesellschaft genießen, wie er sagte. Ich war begeistert, da ich in Australien nicht sonderlich kulinarisch verwöhnt war und spielte mit. Als Preis dafür musste ich mich von ihm genießerisch anlächeln lassen - ein fairer Deal. Als er mich am Abend direkt vor den Toren meines Hostels absetzte, zeigte er mir, dass wir uns verstanden hatten: Er sagte mit einem gut gemeinten Lächeln: ´Have fun with the girls, little bitch!´
 
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